3.3.20: Rechtsextremismus in Niederbayern

Der Runde Tisch gegen Rechts Landshut lädt zur Veranstaltung „Rechtsextremismus in Niederbayern“ mit Robert Andreasch ein.

Der Soziologe und Journalist arbeitet bei der antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München. Diese sammelt seit 1990 Material zu Themen wie Nationalsozialismus, Rassismus oder extremen rechten Gruppierungen. Zusammenhänge in der rechten Szene werden recherchiert und die Entwicklung über längere Zeiträume verfolgt. Andreasch war Beobachter im Prozess gegen Rechtsterrorismus wie der NSU und der Gruppe von Martin Wiese, die 2003 einen Anschlag auf die Grundsteinlegung des jüdischen Zentrums in München geplant hatte.

In seinem Vortrag in Landshut wird er auf die extreme Rechte in Niederbayern eingehen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. März, um 19.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus der AWO, Ludmillastraße 15a, statt.

Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.