Unsere nächsten Treffen:

  • 16. Dezember 2025
  • 13. Januar 2026
  • 10. Februar 2026 neuer Termin: 27. Januar 2025

Wir treffen uns jeweils um 19.30 Uhr im Nebenraum des Haus International (Orbankai 3, Landshut)

Wir freuen uns wie immer über rege Beteiligung und neue Gesichter!

Was passiert, wenn Hass regiert? – CORRECTIV auf Tour

Im Februar 2024 gingen nach der CORRECTIV-Veröffentlichung über das Geheimtreffen in Potsdam Millionen Menschen auf die Straße, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Trotzdem konnten sich völkische Narrative, wie der verharmlosende Tarnbegriff der Remigration, im gesellschaftlichen Dialog festsetzen. Die politische Debatte ist nach rechts gerückt und die rechtsextremen Tendenzen in der AfD treten immer unverhohlener zu Tage.

Reporterinnen und Reporter des gemeinwohlorientierten Medienhauses CORRECTIV wollen darüber reden: über die Gefahren für unsere Demokratie, über Desinformationskampagnen und Deutungshoheit in den Medien und Meinungsblasen, über die Erkenntnisse und Hintergründe ihrer Arbeit. Seit nunmehr zehn Jahren recherchieren sie intensiv zur AfD. Sie deckten die AfD-Spendenaffäre auf, zeigten die fragwürdigen Verbindungen der Partei nach Russland und machten deutlich, wie eng die AfD mit der rechtsextremen Szene vernetzt ist.

Sebastian Haupt hat Politik- und Musikwissenschaft studiert und ist seit 2023 als Journalist bei CORRECTIV tätig. Zuvor war er bei Katapult beschäftigt und recherchiert seitdem immer wieder zum Themenbereich Rechtsruck, Populismus und Extremismus.

Ab 18:00 Uhr besteht die Möglichkeit, in der Zentrale zum Rieblwirt à la carte zu speisen. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr.

Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis.

Eine Veranstaltung des CBW Landshut in Kooperation mit Haus International Landshut, Zentrale zum Rieblwirt, Omas gegen Rechts Landshut und Runder Tisch gegen Rechts Landshut

Demokratie verteidigen – Lichterkette gegen Rechts

22. Oktober 2024 um 19:30 Uhr vor dem Rathaus in Landshut

Wir wollen eine tolerante, friedliche und solidarische Gesellschaft, in der jede*r leben und ohne Angst verschieden sein kann. Gegen Nazis, gegen Rassist*innen, gegen Antisemit*innen und gegen alle, die das friedliche Zusammenleben gefährden.

Die AfD ist die größte Bedrohung für unsere Demokratie. Sie nutzt ihre eigene Sprache und Inhalte, um die Gesellschaft an Hass und Hetze zu gewöhnen, diese salonfähig zu machen und jeglichen Widerstand gegen ihre Politik zu diskreditieren.

Das zeigt Wirkung: Der Rechtsruck hat große Teile von Politik und Gesellschaft erfasst. Das sieht man beispielsweise an den erschreckenden Ergebnissen der letzten Landtagswahlen. Doch auch hier in Bayern sind rechte Kräfte auf dem Vormarsch.

Deswegen heißt es jetzt: Aufstehen, Mund aufmachen und Solidarität zeigen, insbesondere mit den Menschen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg! Der Runde Tisch gegen Rechts Landshut lädt daher alle Landshuterinnen zu einer Menschen- und Lichterkette am 22. Oktober 2024 um 19:30 Uhr am Rathausplatz ein.

Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen gegen Hass und Hetze und für Menschlichkeit und Solidarität!

-Auf der Veranstaltung sind KEINE Nationalfahnen erwünscht-

Vielfalt verteidigen – CSD ohne Einschüchterung durch Nazis

Gemeinsame Pressemitteilung vom „Runden Tisch gegen Rechts Landshut“ und
Queer in Niederbayern e. V.


Am Samstag, den 28. September findet der 6. Christopher-Street-Day (CSD) in
Landshut statt. Der Christopher-Street-Day ist ein Gedenk-, Demonstrations- und
Festtag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen,
also immerhin 10 – 12 Prozent der Gesamtbevölkerung auch in Niederbayern. An
diesem Tag wird mit dem CSD für die Rechte und gegen Diskriminierung und
Ausgrenzung der LSBTIQ-Community demonstriert. Zu diesem 6. CSD Landshut ist zum ersten Mal durch eine Gruppe aus der rechtsextremistischen, der Neonaziszene zugehörigen Gruppe, eine Gegendemonstration angemeldet. Die erst seit kurzem und bisher nur als Social Media Phänomen auftretende Gruppe „js-bayern“ (jung und stark) inszeniert sich als bayerischer Ableger eines neu entstandenen Zusammenschlusses von überwiegend jungen, aktionsorientierten und gewaltbereiten Neonazis. Bereits in den letzten Wochen waren aus diesem Milieu heraus neonazistische Proteste und Störaktionen gegen CSDs in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt organisiert worden. Nun möchten Aktive aus diesen Reihen den Landshuter Christopher-Street-Day mit ihrem bedrohlichen Aufmarsch verhindern. Wir vom „Runden Tisch gegen Rechts Landshut“ und der Veranstalter des CSD Landshut, Queer in Niederbayern e. V., lehnen jede Einschüchterung, Bedrohung und Störung durch rechtsextremistische und neonazistische Gruppierungen ab. Nazis und Rechtsextremisten sind überall eine Bedrohung für alle Menschen, die in einer toleranten, friedlichen und solidarischen Gesellschaft und ohne Angst verschieden zu sein, leben wollen. Deshalb muss den Nazis von js-bayern und anderen Gruppierungen gezeigt werden, dass für sie in Landshut und in Niederbayern kein Platz ist! Der 6. Christopher-Street-Day Landshut unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Alexander Putz wird wie geplant und ohne Änderungen am Ablauf, am kommenden Samstag in Landshut stattfinden. Die LSBTIQ-Community und die liberale und solidarische Stadtgesellschaft wird keinen Fuß breit zurücktreten.

Unser Treffen im September

Unsere nächsten beiden Treffen finden am Dienstag, 10.09.24 um 19.30 Uhr im Haus International (Orbankai 3, Landshut) statt. Wir freuen uns immer über neue Mitstreiter:innen!

Unser Treffen im August

Unser nächstes Treffen finden am Dienstag, 20.08.24 um 19.30 Uhr in der Zentrale zum Riebelwirt (Freyung 631, Landshut) statt. Wir freuen uns immer über neue Mitstreiter:innen!

Video: Landshut im Nationalsozialismus – Vortrag von Franz Gervasoni vom 24.04.2024

Aufzeichnung der Veranstaltung vom 24.04.2024 im Salzstadel Landshut.

Veranstalter: Runder Tisch gegen Rechts Landshut, Stolpersteine für Landshut – gegen das Vergessen e.V und DGB Landshut

Vortrag mit Franz Gervasoni, stellvertretender Vorsitzender „Stolpersteine für Landshut – gegen das Vergessen e.V.“

Der Referent beleuchtet die Anfänge der NSDAP in Landshut und Niederbayern und fokussiert sich zu Beginn auf die Täterinnen und Täter, die das Regime regional unterstützt und stabilisiert haben, um danach auf die nationalen und internationalen Akteurinnen und Akteure zu kommen.


Beim Blick auf das jüdische Leben in der NS-Zeit in Landshut wird der Fokus nicht vornehmlich auf die historischen Ereignisse wie Reichspogromnacht gelegt. Es geht um die Überwindung von Gräben und Gesten der Versöhnung. Die Landshuter Familien Hirsch/Landauer, Ansbacher und Wittmann stehen im Mittelpunkt und die persönlichen Kontakte mit deren Nachfahren.