2. Landshuter Demokratie-Kongress

Der Runde Tisch gegen Rechts Landshut lädt in Zeiten von Rechtsruck und der Bedrohung der Demokratie wichtige Akteur*innen der Landshuter Zivilgesellschaft zum 2. Landshuter Demokratie-Kongress am Samstag, den 21. November 2026 im Jugendsozialwerk Landshut ein. Wir möchten einen Raum bieten, in dem sich Akteur*innen der Landshuter Zivilgesellschaft kennenlernen und darüber diskutieren können, wie wir gegen das Erstarken der extremen Rechten vorgehen sowie eine offene, bunte und demokratische Gesellschaft in Landshut verteidigen und stärken können.

Anmeldungen bis 31. Oktober über den QR-Code oder https://forms.cloud.microsoft/r/Vpy7D4CeAT


Hinweis: Personen aus dem extrem rechten Milieu/Organisationen/Parteien sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Ihre Anmeldung wird nicht akzeptiert und vor Ort das Hausrecht durchgesetzt.

AfD und Rechtsruck entgegentreten – Kundgebung am 7. September, 18:30 Uhr Rathaus Landshut

Nach aktuellen Prognosen wird die AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen
Anhalt am 6. September 2026 ihr Wahlergebnis von 2021 mehr als
verdoppeln können – von knapp 21 Prozent auf über 40. Sie wird damit mit
Abstand die stärkste Fraktion im dortigen Landtag sein, schlimmsten Falls
wird sie sogar die Regierung für die nächsten fünf Jahre stellen. Somit wäre
Sachsen-Anhalt das erste Bundesland, das nach 1945 wieder eine
rechtsextreme Regierung hätte.
Das Wahlprogramm aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass die AfD ein fundamental
anderes Verständnis von Staat, Demokratie, Gesellschaft und
Gewaltenteilung hat. Sie sieht sich als einzig wahre Verfechterin der
Demokratie, die Politik aller anderen Parteien gelten ihr als Vorstufe zur
Diktatur.
Im Fall einer Regierungsübernahme plant die AfD Maßnahmen, mit denen
staatliche Institutionen nach ihren Willen umgebaut oder abgeschafft
werden sollen. Sie strebt zudem ein ethnisch-homogenes „deutsches Volk“
an. Sie will darauf hinarbeiten, dass das Grundrecht auf Asyl vollständig
abgeschafft und jegliche Art von Integration verhindert werden. Die AfD
leugnet den vom Menschen gemachten Klimawandel
Das voraussichtliche Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt stellt eine qualitative
Veränderung für die gesamte Bundesrepublik dar. Wir rufen die Landshuter
Zivilgesellschaft auf gegen den immer weiter voranschreitenden Rechtsruck
gemeinsam zu protestieren – für eine Gesellschaft, in der man ohne Angst
verschieden sein kann!

Rechtsextreme Parteien jetzt prüfen! PRÜF-Demos: immer jeden 2. Samstag im Monat – Gemeinsam Anreise aus Landshut nach München

Gemeinsame Anreise aus Landshut nach München: Wir treffen uns am jeweiligen Termin um 12.10 Uhr am Landshuter Hauptbahnhof

Mehr Informationen zum Konzept der PRÜF-Demos findet ihr hier:

Vortrag & Diskussion: „Was zur Wahl steht“ mit Robert Andreasch

Dienstag, 10. Februar 2026, Einlass 18:00 Uhr – Beginn 19:00 Uhr

Zentrale zum Rieblwirt, Freyung 631, Landshut

2026 greift die extreme Rechte nach der Macht: In Sachsen Anhalt (wo am 6. September gewählt werden wird) steht die AfD schon ein dreiviertel Jahr zuvor in Wahlumfragen bei fast 40 Prozent. Die Brandmauern zur extremen Rechten in diesem Land werden, wo es sie noch gibt, mehr und mehr eingerissen. Demokratische Gegenkräfte, wo es sie noch gibt, sind zunehmend erschöpft.


‚Die neue faschistische Bewegung wächst uns gerade über den Kopf.‘ [Friedrich Burschel].
In dieser Situation finden bereits am 8. März die Kommunalwahlen in Bayern statt. Die extreme Rechte hofft hier auf ein Fünftel der Stimmen und darauf, sich vor Ort noch besser verankern zu können. Das Kommunalwahlprogramm der bayerischen AfD zeigt, wie eine rassistische, queerfeindliche und behindertenfeindliche Lokalpolitik zukünftig aussehen soll. Robert Andreasch hat es gelesen und den seit letztem Jahr schon laufenden Wahlkampf der Partei beobachtet. Doch es geht hier nicht nur um die absolute Zahl an Mandaten und Prozenten, sondern um das gesellschaftliche Klima an sich – in dem rechte Ideologien und Akteur_innen normalisiert werden und sich demokratische, menschenrechtsorientierte Akteur_innen zunehmend verteidigen müssen.


Robert Andreasch recherchiert seit vielen Jahren als freier Autor und Journalist über die radikale Rechte in Bayern. Außerdem arbeitet er bei der „antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V.“ (a.i.d.a.) mit.


Veranstalter: Die Zentrale zum Rieblwirt, Runder Tisch gegen Rechts Landshut, Christliches Bildungswerk, Omas gegen Rechts Landshut, Haus International Landshut

Was passiert, wenn Hass regiert? – CORRECTIV auf Tour

Im Februar 2024 gingen nach der CORRECTIV-Veröffentlichung über das Geheimtreffen in Potsdam Millionen Menschen auf die Straße, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Trotzdem konnten sich völkische Narrative, wie der verharmlosende Tarnbegriff der Remigration, im gesellschaftlichen Dialog festsetzen. Die politische Debatte ist nach rechts gerückt und die rechtsextremen Tendenzen in der AfD treten immer unverhohlener zu Tage.

Reporterinnen und Reporter des gemeinwohlorientierten Medienhauses CORRECTIV wollen darüber reden: über die Gefahren für unsere Demokratie, über Desinformationskampagnen und Deutungshoheit in den Medien und Meinungsblasen, über die Erkenntnisse und Hintergründe ihrer Arbeit. Seit nunmehr zehn Jahren recherchieren sie intensiv zur AfD. Sie deckten die AfD-Spendenaffäre auf, zeigten die fragwürdigen Verbindungen der Partei nach Russland und machten deutlich, wie eng die AfD mit der rechtsextremen Szene vernetzt ist.

Sebastian Haupt hat Politik- und Musikwissenschaft studiert und ist seit 2023 als Journalist bei CORRECTIV tätig. Zuvor war er bei Katapult beschäftigt und recherchiert seitdem immer wieder zum Themenbereich Rechtsruck, Populismus und Extremismus.

Ab 18:00 Uhr besteht die Möglichkeit, in der Zentrale zum Rieblwirt à la carte zu speisen. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr.

Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis.

Eine Veranstaltung des CBW Landshut in Kooperation mit Haus International Landshut, Zentrale zum Rieblwirt, Omas gegen Rechts Landshut und Runder Tisch gegen Rechts Landshut

„Die extreme Rechte greift nach der Macht – AfD & Co. vor den Bundestagwahlen 2025“ – Vortrag und Diskussion mit Robert Andreasch (a.i.d.a.-Archiv München)

Mittwoch, 5. Februar 2025 um 19.30 Uhr in der Zentrale zum Rieblwirt, Freyung 631, Landshut

Wir freuen uns, den Fachjournalist Robert Andreasch von der „antifaschistischen Informations- und Dokumentations- und Archivstelle München“ zum Thema AfD und Co. vor der Bundestagwahl am 23. Februar 2025 in Landshut begrüßen zu dürfen.

Einlassvorbehalt gemäß § 10 BayVersG:

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen